Über mich

Wenn aus Fotografie Leidenschaft wird

Die Fotografie begleitet mich nun seit gut 40 Jahre. Angefangen hat alles mit einer Pocket-Kamera von Agfa, die ich zu meiner Erstkommunion geschenkt bekommen habe. Das war Purismus in Vollendung! Mehr als Schnappschüsse konnten damit nicht gemacht werden. Zum Blitzen benötigte man damals noch einen sog. „Blitzwürfel“. Dieser wurde auf die Kamera aufgesteckt und durch Drücken des Auslösers wurde auch das Blitzlicht ausgelöst. Mit einem Blitzwürfel konnte man 4 Aufnahmen machen. Einen automatischen Filmtransport hatte die Kamera auch nicht – dies erledigte man mittels eines Schiebereglers, der am unteren Ende der Kamera angebracht war. Erst wenn der Schieberegler betätigt – sprich der Film in der Dose um 1 Bild weiter transportiert worden ist, konnte ein neue Aufnahme gemacht werden….
Die Agfa-Kamera wurde dann von einer Pocket-Kamera von Kodak abgelöst, die ich mir Jahre später von meinem Taschengeld kaufte. Diese war bereits für 8mm-Filmrollen ausgelegt und hatte sogar einen eingebauten Blitz.

Meine erste Spiegelreflex-Kamera – eine Olympus OM101

Wie nicht anders zu erwarten, stieß ich auch mit der Kodak bald an deren Grenzen und es reifte in mir der Entschluss, mir eine Spiegelreflex-Kamera zu kaufen. Nach wochenlangen Prospekt- und Testberichte-Lesen entschied ich mich für eine Olympus OM101. Und diese Entscheidung sollte ich nicht bereuen. Die Bedienung war sehr einfach gehalten und neben der Programm-Automatik, konnte man noch mit der Blenden- oder Verschluß- automatik arbeiten sowie alles manuell einstellen. So konnte ich mich schrittweise mit der Handhabung der Kamera auseinander setzen und mir umfangreiche Kenntnisse in punkto Fotografie aneignen. Eine Besonderheit zeichnete die OM101 aus: sie hatte einen sog. „Power-Fokus“. Dieser bewirkte, dass mittels eines Einstellrades am Kameragehäuse das Objektiv scharf gestellt werden konnte. Funktionierte natürlich nur mit den ent- sprechenden Power-Fokus-Objektiven. Viele Jahre war die OM101 auf allen meinen Ausflügen mein treuer Begleiter und sie ließ mich selbst bei harten äußeren Bedingungen nicht im Stich. Doch im Sommer 1997 sollte sich dies abrupt ändern.

Canon EOS 50E – der Beginn einer großen Faszination

So sehr ich auch von der OM101 fasziniert war, überlegte ich seit einiger Zeit mir eine bessere oder anders ausgedrückt eine ausgereiftere Spiegelreflex- Kamera anzuschaffen. Die Funktionen der OM101 gaben einfach nicht mehr her und mit zunehmenden Wissensstand wuchsen auch meine Ansprüche an die Kamera, die diesen leider nicht mehr gewachsen war. Darum entschied ich mich zum Kauf einer EOS 50E. Diese Anschaffung hat sich bis zum heutigen Tag für mich bezahlt gemacht. Die ausgefeilte Technik der EOS 50E, das hochwertig verarbeitete Gehäuse und nicht zu vergessen – der unschlagbar gute Augen-Fokus! Fotografenherz was willst du mehr – und zur Krönung – die EOS 50E mit dem Sigma Objektiv 28 – 105 mm, 1:2,8-4.0 Aspherical! Das Unvermeidliche traf ein – ich wurde vom „Canon-Fieber“ gepackt ….

Canon EOS 400D – meine erste digitale Spiegelreflex-Kamera

Als Mitte der 2000er Jahre die digitale Fotografie immer mehr Zuspruch fand und auch die Technik immer besser und ausgereifter wurde, entschied auch ich mich zum Umstieg auf eine digitale Spiegelreflex-Kamera. Die Entscheidung fiel recht leicht – ich entschied mich für die EOS 400D in Verbindung mit einen Tamron- Objektiv 28 – 200 mm, 1:3,5-5,6. Mit der EOS 400D machte über 50.000 Auslösungen, darunter sind auch alle Aufnahmen, die ich bei meiner Multivisionsshow “ Rund um Watzmann und Königssee“ im Oktober 2009 im Kloster Waldsassen erstmals zeigte.

Unterwegs mit EOS 40D und EOS 7D

Mittlerweile arbeite ich mit der EOS 7D und 2 verschiedenen Sigma und 1 Canon-Objektiv. Als Zweitgehäuse kommt eine EOS 40D zum Einsatz. Ich habe es keinen einzigen Tag bereut, dass ich auf Canon umgestiegen bin. Ganz im Gegenteil – das „Canon-Fieber“ lodert noch immer unverändert in mir und ich hoffe, dass dies immer so bleiben wird.